Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative

Die Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative ist ein Zusammenschluss von über 20 Städten und Landkreisen und zahlreichen weiteren Akteuren. Sie steht für Konzept und Praxis Kommunaler Koordinierung bei der Gestaltung der Übergänge Schule – Arbeitswelt „vor Ort“.  Die Arbeitsgemeinschaft sieht für sich zwei zentrale, miteinander eng verbundene Aufgaben: sich „anwaltschaftlich“ für die Anerkennung von Kommunaler Koordinierung und gute und förderliche Rahmenbedingungen einzusetzen, und die fortlaufende Verbesserung der lokalen Praxis zu unterstützen.

Login

Kurzportrait Landeshauptstadt Stuttgart

Kurzportrait Landeshauptstadt Stuttgart

Stuttgart mit rund 580 000 Einwohnern ist eine Stadt mit hoher Wirtschaftskraft. Die Metropolregion erwirtschaftet knapp 30% der Wertschöpfung in Baden-Württemberg. Verantwortlich dafür sind nicht nur die exportstarke Autoindustrie, sondern auch ein blühender Mittelstand und ein stetig wachsender wissensintensiver Dienstleistungssektor. Die Arbeitslosigkeit ist gering und liegt für Jugendliche unter 25 Jahren bei 3,3%. 

Jedoch ist trotz der guten Ausgangslage der Übergang von Jugendlichen in die weiterführende Bildung und in den Arbeitsmarkt kein Selbstläufer. Dies gilt insbesondere für Jugendliche ohne oder mit nur niedrigem Bildungsabschluss, darunter auch Jugendliche mit Migrationshintergrund. Diese machen über die Hälfte der jungen Generation in der Stadt aus.  Die Kommune hat sich darum im Rahmen der „Stuttgarter Bildungspartnerschaft” unter Federführung des Oberbürgermeisters das Leitziel gesetzt, dass „in Stuttgart …jedem Kind und jedem Jugendlichen eine Förderung und Bildung zuteil werden (soll), die ihm faire Zukunftschancen eröffnet”. Diese Selbstverpflichtung kann nur gelingen, wenn in der Stadt gute Zusammenarbeit und Koordinierung an den bildungsbiografischen Übergängen von Kindern und Jugendlichen stattfindet. Deshalb unterzeichnete Stuttgart 2007 die Gründungserklärung der Weinheimer Initiative und ist seither Mitglied.  

Seit 2006 ist die Steuerungsgruppe u25 der Kommunikations- und Abstimmungsort der Spitzen der verantwortlichen Akteure am Übergang Schule-Beruf.  Mit der Teilnahme am Bundesprogramm „Perspektive Berufsabschluss” wurde 2008 ein Regionales Übergangsmanagement Schule-Beruf im Jugendamt installiert, das mit kommunalpolitischem Auftrag sich für die Verbesserung der Übergänge von insbesondere Hauptschulabsolvent/innen einsetzte. Das vom Jugendamt, der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter 2014 neu eingerichtete „Stuttgarter Arbeitsbündnis Jugend und Beruf” bietet mit einer gemeinsamen Fachstelle die erforderliche Infrastruktur, das Anliegen kommunaler Koordinierung für die Verbesserung der Übergänge der Stuttgarter Jugendlichen weiter voranzutreiben.

Kontakt:

Angelika Münz
Jugendamt LHS Stuttgart
Abt. Jugendhilfeplanung
Übergangsmanagement Schule-Beruf
Wilhelmstr. 3
70182 Stuttgart 

Angelika.Muenz@stuttgart.de
Telefon +49 711-55867

www.stuttgart.de