Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative

Die Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative ist ein Zusammenschluss von über 20 Städten und Landkreisen und zahlreichen weiteren Akteuren. Sie steht für Konzept und Praxis Kommunaler Koordinierung bei der Gestaltung der Übergänge Schule – Arbeitswelt „vor Ort“.  Die Arbeitsgemeinschaft sieht für sich zwei zentrale, miteinander eng verbundene Aufgaben: sich „anwaltschaftlich“ für die Anerkennung von Kommunaler Koordinierung und gute und förderliche Rahmenbedingungen einzusetzen, und die fortlaufende Verbesserung der lokalen Praxis zu unterstützen.

Login

ABGESAGT! „Junges Leben im Kreis.” JahresforumExtra am 23./24. April 2020 in Heidelberg

JahresforumExtra 2020 in Heidelberg, 28.10.2019

Aufwachsen im Kreis, das heißt: Aufwachsen in mittelgroßen und kleineren Städten und Gemeinden. Jungsein im Kreis - in der „Fläche“ -  unterscheidet sich vom Aufwachsen in großen Städten in vielerlei Hinsicht. Wie es sich heute damit verhält und welche jugend- , bildungs- und ausbildungspolitischen Herausforderungen für die kreisangehörigen Städte und die Kreise sich daraus ergeben, soll Thema des JahresforumExtra sein. Als Veranstalter sind die Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative und der Rhein-Neckar-Kreis, der Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft ist; Erfahrungen und konzeptionelle Ansätze aus dem Rhein-Neckar-Kreis sollten zugleich ein wichtiger Bezugspunkt der Tagung sein. Gelingende Bildungsbiografien sind hierbei eine der wichtigen Zielgrößen.

Die Tagung soll sich dem „Jungsein im Kreis“ vor allem aus zwei Perspektiven (und damit in zwei großen Abschnitten) widmen: nämlich erstens mit einer Bestandsaufnahme zur „Lage“ junger Menschen in Kreisen und deren Einschätzungen und Umgangsweisen und zweitens in Hinblick auf Handlungserfordernisse, die sich den kreisangehörigen Städten und dem Kreis sowohl jeweils einzeln als auch vor allem gemeinsam stellen. Dabei sollen sowohl die bisherigen „guten Lösungen“ als auch die Defizite zur Sprache kommen und vor allem in die (absehbare und gestaltbare) Zukunft geschaut werden. 

Zum ersten Teil der „Bestandsaufnahme“ gehören Bereiche wie: generell Zugänglichkeit und Erreichbarkeit, u.a. von Bildungseinrichtungen, Ausbildungsmarktlage und Ausbildungsbeteiligung, zur Lage von Jugendlichengruppen mit Benachteiligungsrisiken, Freizeitmöglichkeiten und Freizeitverhalten, Selbstorganisation und Partizipation, besondere Problemlagen und Problempunkte.

Zum zweiten Teil gehören insbesondere Fragen nach besonderen Handlungsbedarfen, jugend- und bildungspolitischen Zielstellungen, den durch Landes-und Bundespolitik gesetzten Rahmenbedingungen und den Chancen und Schwierigkeiten von Erfahrungstransfers und Koordinierung. 

Termin vormerken: 23./24. April 2020, Heidelberg