Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative

Die Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative ist ein Zusammenschluss von über 20 Städten und Landkreisen und zahlreichen weiteren Akteuren. Sie steht für Konzept und Praxis Kommunaler Koordinierung bei der Gestaltung der Übergänge Schule – Arbeitswelt „vor Ort“.  Die Arbeitsgemeinschaft sieht für sich zwei zentrale, miteinander eng verbundene Aufgaben: sich „anwaltschaftlich“ für die Anerkennung von Kommunaler Koordinierung und gute und förderliche Rahmenbedingungen einzusetzen, und die fortlaufende Verbesserung der lokalen Praxis zu unterstützen.

Login

Einladung zum JahresforumExtra im Dezember 2016 in Berlin

JahresforumExtra 2016 in Berlin, 27.10.2016

Erläuterungen zum JahresforumExtra „Vielfalt in der Ausbildung“

Auch heute – wo Betriebe um Auszubildende werben und es Sorgen über fehlenden Fachkräftenachwuchs gibt – erhalten keineswegs alle Jugendlichen, die eine Ausbildung aufnehmen möchten, einen Ausbildungsplatz und schon gar nicht einen Ausbildungsplatz ihrer Wahl. Sie scheitern an Auswahlentscheidungen der Betriebe; die Ablehnungen haben vielfach ihren Grund in der Erwartung, dass diese Jugendlichen die in der Ausbildung und in den Abschlussprüfungen geforderten Leistungen nicht bewältigen (könnten). Tatsächlich ist die Zahl der Ausbildungsabbrüche – nach Ausbildungsbereichen und Gründen sehr unterschiedlich – hoch. Jugendliche mit Migrationshintergrund gehören überdurchschnittlich häufig zu jenen, die ohne Ausbildung bleiben. Aber ohne Ausbildung zu bleiben, ist für die künftige selbständige Lebensführung ein dauerhaftes Risiko. Benachteiligung ist hartnäckiger, als gedacht und gehofft wurde – so jedenfalls auch die Einsicht aus dem Jahresforum der Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative, das im Sommer 2016 in Weinheim und Mannheim stattfand (www.kommunale-koordinierung.de). Vieles ist in den letzten Jahren im Feld der Berufsorientierung geschehen; hierfür gibt es gute Beispiele; das Berliner Landeskonzept Berufs- und Studienorientierung und Berlin braucht dich! gehören dazu, ebenso wie der Ansatz „Lernallianzen“ aus der Region Hannover… Gerade vor diesem Hintergrund wird deutlich: gute Berufsorientierung ist die eine unverzichtbare Seite, aber der Einstieg in Berufsausbildung für jene, die bisher „außen vor“ geblieben sind, gelingt nur, wenn Betriebe und Berufsschulen sich (noch) weiter für Vielfalt oder Heterogenität öffnen und das pädagogische Potenzial, das berufspraktisches Lernen und die duale Lernortskombination haben, (noch) wirksamer werden lassen. In diesem Sinne ist Ausbildungsqualität auch integrationspolitisch eine wichtige „Stellschraube“. Das Interesse an gelingenden Übergängen teilt deshalb der Berliner Integrationsbeauftragte mit der Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative; das gemeinsame Forum „Vielfalt in der Ausbildung“ soll hierzu – insbesondere, aber nicht nur mit dem Blick auf Ausbildungsqualität –Anregungen liefern.

Gebühren:
Verpflegungspauschal von 30,- Euro
(Mitglieder der Weinheimer Initiative bzw. aus Vorhaben des Berliner Integrationsbeauftragten) bzw. Tagungsgebühr 50,- Euro (alle anderen TeilnehmerInnen)

Anmeldung:
Ein Anmeldebogen wird in Kürze hier auf der Homepage zu finden sein. Eine Voranmeldungen über die Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft bei Andreas Salewski ist schon möglich.

Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative e.V.
Geschäftsstelle
c/o Stadt Weinheim, Amt für Bildung und Sport
Dürrestr. 2, 69469 Weinheim
Tel. +49 6201 82-267
E-Mail: a.salewski@weinheimer-initiative.de