Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative

Die Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative ist ein Zusammenschluss von über 20 Städten und Landkreisen und zahlreichen weiteren Akteuren. Sie steht für Konzept und Praxis Kommunaler Koordinierung bei der Gestaltung der Übergänge Schule – Arbeitswelt „vor Ort“.  Die Arbeitsgemeinschaft sieht für sich zwei zentrale, miteinander eng verbundene Aufgaben: sich „anwaltschaftlich“ für die Anerkennung von Kommunaler Koordinierung und gute und förderliche Rahmenbedingungen einzusetzen, und die fortlaufende Verbesserung der lokalen Praxis zu unterstützen.

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Facharbeitsgruppensitzung „Fokus Migration“ am 26. und 27. Oktober 2017 in Kassel

28.07.2017

Unter Fokus Migration versteht die Arbeitsgemeinschaft , dass alle Bereiche des Übergangs von der Schule in die Arbeitswelt auch unter dem Aspekt zu betrachten sind, ob und in welcher Weise die Migrationsgeschichte von Jugendlichen Benachteiligung verursacht oder verschärft und wie dies zu korrigieren bzw. zu verhindern ist. Dies bleibt eine kommunale Herausforderung; die Rahmenbedingungen haben sich aber in den letzten Jahren deutlich verändert (Stichworte: landespolitische und bundespolitische Initiativen, Nachfragesituation auf dem Ausbildungsmarkt, Einwanderung junger Geflüchteter…). Grund genug für eine kritische Zwischenbilanzierung und eine Re-Orientierung. Der Workshop richtet sich vor allem an Fachleute aus den mitarbeitenden Kommunen der Arbeitsgemeinschaft. Interessent_innen wenden sich an Klaus Kohlmeyer (kk@bqn-berlin.de). Literaturhinweis: Klaus Kohlmeyer, Gari Pavkovic 2013: Fokus Migration und die kommunale Steuerung am Übergang Schule und Beruf, in: Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative (Hrsg): Lokale Bildungsverantwortung, Stuttgart, S. 247ff